Schlafrituale

Gleichbleibende Rituale geben Struktur

Alle Kinder finden mit einer gleichbleibenden Abendroutine besser in den Schlaf. Dies gilt umso mehr für autistische Kinder: Sie empfinden bekannte Rituale und eine klare Struktur in der Regel als hilfreich, weil sie ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle geben. Eine kurze beruhigende Einschlafroutine hilft Ihrem Kind dabei, sich zu entspannen und auf den Schlaf vorzubereiten.
Auch bei etwas älteren Kindern lassen sich bereits eingefahrene, vielleicht weniger hilfreiche Gewohnheiten mit etwas Geduld und Konsequenz ändern. Versuchen Sie, den Tagesablauf mit festen Essens- und Schlafenszeiten zu strukturieren. Das individuelle allabendliche Einschlafritual, mit dem Ihr Kind Zuwendung und Aufmerksamkeit erfährt, sollte im Idealfall den Bedürfnissen der ganzen Familie entsprechen und für alle gut einzuhalten sein.
Beginnen Sie 15 bis 30 Minuten vor der festgelegten Bettgehzeit mit der Routine. Bei jüngeren Kindern sollte das Abendritual etwas kürzer ausfallen (z. B. 15 Minuten bei einem einjährigen Kind). Mit zunehmendem Alter kann die abendliche Routine verlängert werden. Sie sollte jedoch nicht länger als eine Stunde dau